KVHS Saarpfalz Programm 2021/2022

3 KREISVOLKSHOCHSCHULE SAARPFALZ-KREIS, PROGRAMM HERBST 2021 / FRÜHJAHR 2022 Christine Streichert-Clivot Ministerin für Bildung und Kultur des Saarlandes Dr. Theophil Gallo Landrat des Saarpfalz-Kreises Liebe Leser*in, seit über einem Jahr leben wir bereits unter Pandemiebedingungen. Die Pandemie hat uns nicht nur imAlltag eingeschränkt, sondern auch das gemeinsame Lernen an vielen Stellen erschwert. Besonders betroffen davon sind Kinder und Jugendliche. Deshalb gibt es vielfäl- tige Angebote für Kinder und Jugendliche, die aus Landesmitteln und über das bundesweite „AktionsprogrammAufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ finanziert werden. Die kirchliche Erwachsenenbildung und die Volkshochschulen sind wichtige Partner in der Aufarbeitung pandemiebedingter Lernrückstände und bei der der Bewältigung sozialer und emotionaler Herausforderungen, die bei vielen Kindern und Jugendlichen in der Corona-Krise entstanden sind. Für dieses Engagement bin ich außerordentlich dankbar. Die Zusammenar- beit von Schule undWeiterbildung macht deutlich, dass Bildung nach Unterrichtsschluss, mit dem Ende der Schulzeit, demAbschluss einer Ausbildung oder eines Studiums nicht endet. Weiterbildung und lebenslanges Lernen sind wichtig. Technik, Medien und die Anforderun- gen an uns entwickeln sich so rasant weiter, dass das Leben zur Schule wird.Wichtige Vor- aussetzungen dafür sindWissbegierde und Motivation – denn am besten lernt man, wenn das Lernen Freude macht. Auch die Erwachsenenbildung fand im vergangenen Jahr unter erschwerten Bedingungen statt. Umso mehr freue ich mich über das vielfältige Angebot im neuen Semester. Weitere Angebote und viele hilfreiche Informationen rund um das ThemaWeiterbildung finden Sie auch im neuenWeiterbildungsportal des Saarlandes unter www.weiterbildung. saarland. Gemeinsam mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr und der Arbeitskammer des Saarlandes haben wir das Portal erstellt und die Kurssuche der inte- griertenWeiterbildungsdatenbank rundum erneuert, um Informationen für Sie zu bündeln. Schauen Sie rein, machen Sie mit, es lohnt sich! Ihre Christine Streichert-Clivot Ministerin für Bildung und Kultur Liebe Leserin, lieber Leser, Volkshochschulen antworten seit ihrer Entstehung auf sich verändernde Bildungsverständ- nisse und neue Anforderungen und Notwendigkeiten an Individuen und Gesellschaft. Sie sind aufs engste verbunden mit demokratischen Entwicklungen. Bildung für alle, unabhän- gig von sozialer Schicht, Geschlecht, Schulabschluss und Alter, Religion,Weltanschauung und Staatsangehörigkeit: Das gehört zum Grundverständnis der Volkshochschulen. Volkshochschulen in öffentlicher Verantwortung sind Orte gesellschaftlicher Integration. Sie sind Orte ganzheitlichen Lernens, nicht in homogenen, sondern heterogenen Lern- gruppen mit unterschiedlichen Ausgangspositionen und Bildungsbedürfnissen. Volkshoch- schulen trennen nicht, sondern verbinden, teilen nicht auf nach sozialer Herkunft, akademischer und nicht akademischer Ausbildung. Gemeinsam lernen ist kein Slogan, sondern Praxis mit demAnspruch der individuellen Förderung und der Differenzierung im Unterricht.Was Volkshochschulen ausmacht, ist die Art des Lernens, der Umgang zwischen Dozentinnen und Dozenten und Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Lernen und Begegnung bilden eine Einheit. Lernen in der Volkshochschule beruht weitgehend auf Freiwilligkeit, der Freiheit, das zu wählen, was dem individuellen Bildungsbedürfnis entspricht oder als dringliche Notwendigkeit angesehen wird. Nehmen Sie sich die Freiheit und suchen Sie sich die Angebote in diesem Programmheft aus, die Ihren Bildungswünschen entsprechen. Viel Freude beim Lesen und einen erfolgreichen Lernprozess wünscht Ihnen Dr. Theophil Gallo Landrat

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